Die Quellenangaben finden sich ganz am Ende des Kapitels.

Die folgenden Texte stammen aus einem Referat, dass ich in Fachdidaktik gehalten habe. Thema ist die Bildende Kunst in der EMP, Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Schulkindern. Diese Altersgruppe habe ich gewählt, da in der Schule davon ausgegangen werden kann, dass die Kinder bereits eigenständig mit Schere, Klebe und anderen ungefährlichen Werkzeugen umgehen können. Daher kann hier auch in etwas größeren Gruppen gebastelt werden, ohne dass die Lehrkraft jedes Kind einzeln betreuen muss.

Eine Sonderform, Kunst und Musik zu verbinden, ist die graphische Notation, die hier eher ausgeklammert wurde, an anderer Stelle aber ausführlich besprochen wird.

Die Musik ist wie die Malerei – Francis Picabia, 1915

Viele Lehrkräfte werden wohl Bilder gerne nutzen, um in ein Thema einzusteigen, oder es zu vertiefen. So könnte zum Beispiel das Bild „Musik ist wie die Malerei“ (1915) dazu anregen, sich Bestandteile traditioneller Notation genauer anzugucken oder kreativ mit ihnen umzugehen. Auch Bilder vom Musizieren werden meist zur Einführung in ein Thema, beispielsweise Instrumentenkunde, genutzt.

Auch Erlebnisthemen lassen sich gut mit Bildern beginnen, ein Beispiel dafür wäre der Dschungel. Die Kinder könnten das Bild zu Beginn der Stunde betrachten und beschreiben, um dann die Klangkulisse zu erschaffen oder ähnliches.

Dschungel – Johann Moritz Rugendas, um 1832

Allerdings gibt es viele weitere Möglichkeiten, mit bildender Kunst (hier im wesentlichen Malerei) in der EMP zu arbeiten.

INHALT:

Denotative und repräsentative Funktion

Übertragen von einem Medium ins andere

Dialog zwischen bestehenden Werken

Aspekte von Kunst und Musik

Gestalt

Sprechen über Musik und Bildende Kunst

Quellenangaben

 

Oberkapitel: Pädagogik/Musikpädagogik; weiterlesen: Denotative und repräsentative Funktion