1. Man kann Musikalität gar nicht so einfach definieren, schon gar nicht anhand weniger Parameter oder Testergebnisse. Der Übergang ist fließend und eine „höhere“ Musikalität ist eher durch Übung entstanden als durch Begabung.

2. In dem Moment, wo musiziert wird, muss das musizieren ernst gemeint sein. Es sollte nicht musiziert werden, „nur“ um Disziplin, Gedächtnis, soziale Kompetenz, etc. zu trainieren. Das sind alles Nebeneffekte.

3. Das Ziel des Musikunterrichts ist für mich nicht, zukünftige Musiker auszubilden, sondern Freude zu vermitteln (Außer, ein Schüler hat das Ziel und die Fähigkeit professioneller Musiker zu werden, aber auch dann darf die Freude nicht fehlen.). Dementsprechend ist die Begeisterung für Musik wesentlich wichtiger, als die Musikalität.

4. Musik zu bewerten, in gut oder schlecht einzuteilen, ist nicht so leicht, wenn man erst mal angefangen hat, sich auf alle Klänge und Menschen auf die man beim musizieren trifft, einzulassen. Bewerten kann man nur nach Parametern, die z.B. für Wettbewerbe festgelegt werden.

5. MUSIK IST MAGIE ; )

Gut, das ist nun also mein gesammeltes Unwissen. Klar kann man anderer Meinung sein, damit habe ich kein Problem. Meine Meinung ändert und erweitert sich auch regelmäßig durch das Studium, so dass ich vielleicht in einem Jahr schon das Gegenteil behaupte. Zumal ich für die meisten meiner Aussagen Belege erst mal suchen müsste…

Oberkapitel: Was ist Musikalität?