In der ersten Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war die Schule, wie auch der Rest des Alltags, geprägt von Not und Wiederaufbau: Unterricht fiel aus, Nebenfächer wie Musik wurden stark gekürzt, Räume fehlten oder waren nicht geheizt, Instrumente fehlten.1

Das Aufblühen der Musik während des Nationalsozialismus wurde in der Literatur für Zufall erklärt oder ignoriert. Man wollte an Kestenberg bzw. den Stand von 1933 anknüpfen2, doch die Musikpädagogik blieb zunächst einmal auf dem damaligen Stand stehen. Weiterhin wurden in den Schulen hauptsächlich Volkslieder gesungen. Musikbewegungen wie der Rock’n’Roll in den 1950ern wurden von den meisten Pädagogen nicht in den Unterricht mit einbezogen.3

Oberkapitel: Musikpädagogik im Nationalsozialismus, weiterlesen: Fazit, Quellenlage

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1Günther, Ulrich: Musikerziehung im Dritten Reich – Ursachen und Folgen, in: Schmidt, Hans-Christian (Hrsg.): Handbuch der Musikpädagogik Band 1 – Geschichte der Musikpädagogik, Kassel, 1986, S.150

2Ebd.

3https://de.wikipedia.org/wiki/Didaktik_der_Musik [21.12.2017]