Anmerkung der Herausgeber: Diese Seiten waren herausgerissen und es ist zu vermuten, dass sie unbeabsichtigt im Buch verblieben sind.

Liebes Tagebuch,

Niemals sollte man ein wichtiges Werk mit „Liebes Tagebuch“ beginnen. Das ist viel zu kindisch. Nein, diese „Aufzeichnungen meines Lebens“ sind zu höherem bestimmt. Sie sollen an jemanden gerichtet sein, der etwas daraus lernen kann. Die Nachwelt? Oder die Pflanzen? Die Tiere? Die Menschen? Die Menschen… das ist gar keine so schlechte Idee. Schließlich sind in gewisser Weise sie es, die über mein Schicksal bestimmen, wenn auch bei weitem nicht so stark, wie sie sich einbilden.

Aber wie schreibt man an die Menschen? Sie sind so seltsame Wesen. Vielleicht finden sie uns ja genauso seltsam. Ich sollte ihnen erstmal eine Einführung in meine Welt geben, in der Hoffnung, dass sie mich dann verstehen. … Da fällt mir ein: Verstehen sie eigentlich unsere Sprache? Egal. Dieses Werk wird seinen Weg zu den Menschen finden und sie werden es bestimmt verstehen. Das habe ich im Gefühl. Jetzt aber mal an die Arbeit, Canta, das kann nicht sein, dass du schon wieder solche nichtssagenden Gedankenflüsse runterschreibst. Das ist doch Papierverschwendung.

Oberkapitel: Das Tagebuch der Note Cante Bilé, weiterlesen: Vorwort Canta Bilés