Viele Gitarrenspieler kennen noch eine weitere Art der Notation: Die Tabulaturen (kurz: Tabs). Die werden folgendermaßen gelesen: Die sechs Linien stellen die sechs Gitarrensaiten dar. Die unterste Linie ist dabei die tiefste Saite der Gitarre (E-Saite). Die darüber liegenden Linien sind (aufsteigend): A-Saite, D-Saite, G-Saite, H-Saite, E-Saite. (Ja, es gibt zwei E-Saiten : ) ).

Die Zahlen auf den Linien zeigen, in welchem Bund die Saite abgedrückt werden muss. Eine 0 bedeutet, dass die Saite nicht abgedrückt, sondern die leere Saite angeschlagen wird. Eine 1 bedeutet, dass der Finger im ersten Bund die Saite abgreifen muss (also zwischen dem oberen „Ende“ des Halses und der ersten „Querlinie“ auf dem Griffbrett).

Der Vorteil dieser Notation ist, dass sie im Gegensatz zu klassischen Noten recht schnell zu lesen ist. Probiert es einfach mal aus, wenn ihr eine Gitarre besitzt. Tabs findet ihr im Internet in großer Zahl.

Für sehr empfehlenswert halte ich da die Seite von Jürg Hochweber, der eine Masse an selbstgeschriebener Gitarrenmusik kostenlos zur Verfügung stellt und vor allen Dingen nach Schwierigkeit sortiert hat.

Für alle, die schnell beginnen wollen hier einmal eine erste Tabulatur (wenn ihr das Bild anklickt wird es auch scharf):

GitarrentabulaturOberkapitel: Andere Musiknotationen, weiterlesen: Autograf

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Quelle der Noten: http://www.hochweber.ch/gitarre.htm -> „Erste Schritte“ S.4 [03.10.15; 20:11]